Die vorliegende Konzeption, hundgestützte offene Jugendarbeit richtet sich an Menschen die sowohl professionell in der tiergestützten Therapie tätig sind, als auch an diejenigen, welche "nur" einen Einblick in die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Hundes bekommen möchten. Gerne stehe ich ihnen in der praktischen und theoretischen Arbeit zur Seite. 

Über einen regelmäßigen Einrichtungsübergreifenden Austausch entstand die Idee, das Modell der Hundgestützten offenen Jugendarbeit konzeptionell zu untermauern.

Ziel dabei ist es, ein hundgestütztes pädagogisches Angebot zeitlich begrenzt und auf die Besuchergruppe abgestimmt zu installieren und die hier bereits und dann in Zukunft gesammelten Erfahrungen weiterzugeben.

Dabei soll der Hund als ein Mittel eingesetzt werden, nicht aber als das Einzige. Er fungiert auf natürliche Art als Botschafter zwischen Zielgruppe und Pädagoge. Er kann Spielgefährte und Vermittler von Regeln zugleich sein.

Besonders in einer Großstadt wie Berlin ist die natürliche Nähe und Wirkung von Tieren im Erleben von Kindern und Jugendlichen kein selbstverständliches Element mehr.

Ich verstehe mich aber nicht als Therapeut, sondern als Sozialarbeiter, der sich diesem speziellen pädagogischen Ansatz und seinen Möglichkeiten verpflichtet fühlt und ihn deshalb, da wo es sinnvoll erscheint, in den Berufsalltag integrieren möchte.

Besonderen Dank für die fachliche Unterstützung und dem Vorwort gilt dem renommierten Hundeausbilder und Ausbilder für Hundeerziehungsberater Herrn Jan Nijboer.